Jungbläserwochenende

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"ECHT WAS LOS!" - unter diesem Motto fand vom 20.- 22.09.2013 erstmalig ein Jungbläser-Freizeit-Wochenende im Haus Seebrücke in Holzgerlingen statt. Neunzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Böblingen ließen sich auf spannende Tage mit dem zehnköpfigen Mitarbeiterteam unter der Leitung von Bezirksjungbläserleiter Peter Bräuchle ein. Mit Isomatte und Schlafsack, Instrument und Zubehör bewaffnet trafen die Teilnehmer gegen 17.30 Uhr ein. Nachdem alle am "Check-In-Schalter" den üblichen Papierkram hinter sich gebracht hatten und der Schlafplatz im Jungszimmer/Mädchenzimmer gesichert war, startete die Freizeit mit dem Abendessen, denn für jeden Bläser gilt: " Ohne Mampf kein Dampf!"

Im Anschluss folgte die erste gemeinsame Probe. Die Mischung aus Jungbläsern und jungen Chorbläsern ergab ein buntes Klangbild. Aus der Jungbläserschule der ejw - Bläserarbeit wurden die Stücke gespielt und geübt. Als das Blech dann schwieg, gab es eine kleine Runde mit Kennenlernspielen, damit die Kinder sowohl die Mitarbeiter als auch die anderen Teilnehmer besser kennenlernen konnten. Und weil noch keiner müde war, machten sich alle gemeinsam zur Nachtwanderung mit Fackeln auf, was bei den Teilnehmern ziemlich gut ankam. Als die letzten Fackeln erloschen waren, ging es zwar auf die Schlaflager, aber von Nachtruhe noch lange keine Spur. Erst spät in der Nacht fielen die letzten Augen zu.

Mit einem von den Mitarbeitern geblasenen Morgenlied wurde geweckt, auch wenn Samstag die meisten Kinder bereits vor den Mitarbeitern wach waren. Mit einem üppigen Frühstück gestärkt war die Bibelarbeit dran. Die Geschichte von Jesus und Petrus auf dem Wasser faszinierte die Kinder und bestärkte sie darin Jesus wirklich zu vertrauen. Vor dem Mittagessen traf man sich noch in den Blasgruppen und übte gezielt einzelne Stücke, je nach Leistungsstand der Teilnehmer. Zu Mittag gab es Reis mit Hackfleischsoße und Salat. In der freien Zeit nach dem Mittagessen war Fußballspielen, Mittagsschlaf oder Staudamm bauen am Bach angesagt. Jeder kam auf seine Kosten. Um 14.00 Uhr wurden alle zusammengetrommelt und begaben sich in ein nahe gelegenes Waldstück zum Geländespiel "Capture the Flag". Dabei geht es darum, eine Fahne aus dem gegnerischen Gebiet zurückzuholen und sich nicht erwischen zu lassen. Erschöpft und glücklich wieder am Haus angekommen gab es für alle Kakao und Kuchen, den die Eltern der Teilnehmer gestiftet hatten. Nach der Stärkung ging es bis zum Abendessen in die Blasgruppen an die Instrumente.

Abends gab es "Der große Preis" in spezieller Form. Anstelle von schlichten Fragen zu verschiedenen Themen gab es jeweils einen kurzen Ausschnitt aus einem Kinderfilm, zu dem dann eine Frage gestellt wurde. Große Aufmerksamkeit war gefragt. Als der Sieger des Abends feststand, gab es den Abendabschluss am Lagerfeuer. Die Nachtruhe der zweiten Nacht funktionierte einwandfrei.

Nach dem Weckblasen gab es am Sonntag frische Brötchen und Hefezopf zum Frühstück. In der Bibelarbeit ging es um die Geschichte der zehn Aussätzigen, die von Jesus geheilt werden. Jedoch kehrt nur einer um, um sich zu bedanken. In kleinen Gruppen diskutierten die Kinder miteinander, warum man eigentlich danken sollte und ob es sich nur gehört zu danken oder ob danken auch etwas mit der inneren Einstellung zu tun hat. Sie sollten auch lernen sich bei Gott zu bedanken, für alles, was er schenkt und für seine Vergebung für unsere Schuld am Kreuz.

Weil sich das Wochenende schon wieder dem Ende zuneigte, ging es als nächstes ans Aufräumen, Koffer packen, Isomatte zusammenrollen, Feldbett zusammenklappen und das Instrument bereithalten für den großen Auftritt vor den Eltern und sonstigen Abholern. Aber zuerst gab es Mittagessen, Spätzle mit Geschnetzeltem. Und nach einem Eis, stand dem Auftritt nichts mehr im Wege.

Sowohl die Jungbläser, als auch die jungen Chorbläser trugen die eingeübten Stücke vor. Nach einer Intrade zu Beginn folgte das neue geistliche Lied "Du bist die Kraft, die mir oft fehlt", bevor die jungen Chorbläser und die Mitarbeiter noch die Titelmusik der "Fluch der Karibik"-Filmreihe spielten. Nach kurzen Worten des Abschieds von Peter Bräuchle wurde jedem Teilnehmer zum Abschied eine versiegelte Teilnahmeurkunde überreicht und schon war das Wochenende vorbei.

Besonders dankbar sind wir für das tolle Wetter und die Bewahrung bei den Aktionen. An dieser Stelle sei auch nochmals allen Kuchen- und Marmeladenspendern herzlich gedankt. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Wochenende ein voller Erfolg war und dass es nächstes Jahr sicherlich wieder stattfindet.

Martin Grauer
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